„Einfacheit ist die höchste Stufe der Vollendung “ 

Apple II, 1977

TAP&BASS Reduced To the Max

Wenn ein Steptänzer und ein Bassist seit über zwanzig Jahren immer wieder neue, abendfüllende und erfolgreiche Programme entwickeln, spricht das für das kreative Potential der beiden Künstler Thomas Marek (Tap Dance) und Kurt Holzkämper (Bass).
Charismatisch und mit viel Witz agieren Marek und Holzkämper in ihrer Bühnenshow mit den wahrscheinlich “langweiligsten” Instrumenten der Welt: Steptanz und Bass.
 In spannenden Arrangements und Choreographien wechseln sich leise Töne mit fulminanten Funkgrooves ab und zeigen Steptanz abseits jeglicher Klischees oder Kategorien.

Auf der Basis der archaischen Urgewalt des Rhythmus, verbindet sich die visuelle Tanz-Performance wie selbstverständlich mit Tönen, Melodien und den Klangmöglichkeiten verschiedener Bass-Instrumente. 
Die musikalische Bandbreite des Duos reicht von Rhythm´n Blues über Jazz bis hin zu Funk und Drum´n Bass.
Grundlage für diese Vielseitigkeit ist ein gemeinsames Verständnis für Form, Bewegung und eine ausgeprägte Musikalität. 
Ob in eigenen Shows (Kampnagel Hamburg, Tanzhaus Düsseldorf, Theaterhaus Stuttgart u.a.), bei Varieté-Auftritten (Schmidt’s Tivoli) oder auf großen Festivals und Gastspielen von New York bis St. Petersburg: Immer entfaltet die künstlerische Verbindung der beiden einen besonderen intimen Zauber.

Die absolute Stärke von Tap&Bass ist das Zusammenspiel auf der Bühne und die Kommunikation mit dem Publikum, welches sich mit Sicherheit beim Wippen, Schnippen oder Tippen ertappt.

TAP&BASS Demovideo BEATS

Kurt Holzkämper Bass/Sounddesign

Kurt Holzkämper studierte am Konservatorium Würzburg Jazzbass, Musikproduktion und Dipl. Musikpädagogik.

Er spielte u.a. mit Frank Kimbrough und John King (NY), Meschiya Lake (New Orleans), Johannes Enders (D), Daniel „Topo“ Gioia (Argentinien), den Brasilianern Edmundo Carneiro (Tania Maria), Don Pi (Djavan, Tim Maya), Luiz Brasil (Gil Gilberto, Caetano Veloso) und den Cubanern Regis Molina (Till Brönner) und Olvido Ruiz Castellanos (Cuba Nova) sowie freie Improvisationen u.a. mit Fried Dähn.

Konzertreisen nach Russland, die Ukraine, USA und Nicaragua bilden eine wichtige Grundlage für die Vielseitigkeit seines musikalischen Schaffens. So vereinen sich in seinem Bassspiel Jazz, brasilianische und lateinamerikanische Elemente.

Fernseh- und große Tanzproduktionen zusammen mit dem Hamburger Steptänzer Thomas Marek (u.a. NOLA 2015, Kampnagel), viele Konzertlesungen mit Grupo Sal und den Schauspielern Dietmar Schönherr, Brigitte Karner, Joachim Król, dem nicaraguanischen Dichter Ernesto Cardenal, der Schriftstellerin Gioconda Belli und die Kooperation des Trios Azul mit der Schauspielerin Suzanne von Borsody in einem Programm über Frida Kahlo, CD-Einspielungen, Dokumentarfilm- und Hörbuchvertonungen, die langjährige Arbeit als musikalischer Eventgestalter (DaimlerChrysler IAS Genf) und seine unterschiedlichen Lehrtätigkeiten, u.a. E-Bass und elektronische Improvisationskonzeption an der Hochschule für Musik in Würzburg, markieren seine rege Tätigkeit als Musiker, Dozent und Komponist.

Bei den Stuttgarter Jazztagen wurde die Komposition für Elektronik und Band „Flaschenpost“ mit dem großen Jazzorchester Jazz@Large im Theaterhaus uraufgeführt. 2017 war er Gast beim renommierten CAMP-Festival für elektro-akustische Improvisation in Bulgarien.