„Einfacheit ist die höchste Stufe der Vollendung “ 

Apple II, 1977

TAP&BASS „BEATS“

Energiegeladene Improvisationen, groovige Rhythmen und elektronische Sounds und Beats in Verbindung mit einer unbändigen Spielfreude charakterisieren das Duo Tap&Bass.

In ihrer Performance „BEATS“ verschmelzen der Steptänzer Thomas Marek und Bassist Kurt Holzkämper elektronische Musik mit akustischen Instrumenten und modifizierten Klängen und Rhythmen des Tap Dance.

Inspiriert durch Beats, Sounds und Loops im Bereich Electronica und Minimal Musik erschaffen die beiden spannende Klangwelten, die sich gekonnt mit den virtuosen Improvisationen von Kontrabass, E-Bass und Tap Dance verbinden.

Tief verwurzelt im Jazz, ist es die Spiel- und Experimentierfreude von Holzkämper und Marek, die diesem Abend die musikalische Tiefe und Spannung gibt. Für ihre Performance und musikalischen Kreationen benutzen sie neben elektronischen Effekten auch gewöhnliche Gegenstände und Materialien wie Klobürsten, Sand und Metallplatten.

BEATS ist ein Konzertformat, das die Brücke schlägt zwischen Konzert und Tanzperformance und in einem Club genauso zuhause ist, wie auf einer großen Theaterbühne – ein spannender musikalischer Abend der das Publikum in seinen Bann zieht.

Die große Stärke von Tap&Bass ist die Kommunikation mit dem Publikum auf ihrer experimentellen Reise durch Grooves, Beats und Improvisationen.

Tap&Bass aka Thomas Marek (Tap Dance) und Kurt Holzkämper (Bass) spielen seit über 20 Jahren als Duo zusammen. Gemeinsam haben sie zahlreiche Bühnenperformances entwickelt und sind damit weltweit aufgetreten, unter anderem in New York, St. Petersburg sowie in vielen Theatern, Festivals und Clubs in Deutschland.

TAP&BASS Demovideo „BEATS“

Live at Theaterhaus Stuttgart 2017. Internationale Jazztage

Kurt Holzkämper Bass/Sounddesign

Kurt Holzkämper studierte am Konservatorium Würzburg Jazzbass, Musikproduktion und Dipl. Musikpädagogik.

Er spielte u.a. mit Frank Kimbrough und John King (NY), Meschiya Lake (New Orleans), Johannes Enders (D), Daniel „Topo“ Gioia (Argentinien), den Brasilianern Edmundo Carneiro (Tania Maria), Don Pi (Djavan, Tim Maya), Luiz Brasil (Gil Gilberto, Caetano Veloso) und den Cubanern Regis Molina (Till Brönner) und Olvido Ruiz Castellanos (Cuba Nova) sowie freie Improvisationen u.a. mit Fried Dähn.

Konzertreisen nach Russland, die Ukraine, USA und Nicaragua bilden eine wichtige Grundlage für die Vielseitigkeit seines musikalischen Schaffens. So vereinen sich in seinem Bassspiel Jazz, brasilianische und lateinamerikanische Elemente.

Fernseh- und große Tanzproduktionen zusammen mit dem Hamburger Steptänzer Thomas Marek (u.a. NOLA 2015, Kampnagel), viele Konzertlesungen mit Grupo Sal und den Schauspielern Dietmar Schönherr, Brigitte Karner, Joachim Król, dem nicaraguanischen Dichter Ernesto Cardenal, der Schriftstellerin Gioconda Belli und die Kooperation des Trios Azul mit der Schauspielerin Suzanne von Borsody in einem Programm über Frida Kahlo, CD-Einspielungen, Dokumentarfilm- und Hörbuchvertonungen, die langjährige Arbeit als musikalischer Eventgestalter (DaimlerChrysler IAS Genf) und seine unterschiedlichen Lehrtätigkeiten, u.a. E-Bass und elektronische Improvisationskonzeption an der Hochschule für Musik in Würzburg, markieren seine rege Tätigkeit als Musiker, Dozent und Komponist.

Bei den Stuttgarter Jazztagen wurde die Komposition für Elektronik und Band „Flaschenpost“ mit dem großen Jazzorchester Jazz@Large im Theaterhaus uraufgeführt. 2017 war er Gast beim renommierten CAMP-Festival für elektro-akustische Improvisation in Bulgarien.