„Paint as you like and die happy.“ 

Henry Miller

Seit vielen Jahren spielen der international renommierte Steptänzer Thomas Marek und der Pianist und Komponist Patrick Bebelaar in den unterschiedlichsten Besetzungen zusammen.
In ihrem aktuellen Programm haben sie sich der intensivsten Art des gemeinsamen Musizierens gewidmet: dem Duo.
In ihrer Performance verschmelzen sie die traditionellen Grenzen von Musik und Tap Dance. Sie lösen sich von klassischen Songstrukturen und bedienen sich hauptsächlich der musikalischen und tänzerischen Improvisation. Sämtliche traditionellen Konstanten, wie Timing, Melodie und Thema sind in einem wechselnden, kaleidoskopartigen Fluß.
Die tänzerischen Improvisationen Thomas Mareks entwickeln eine eigene höchst musikalische Percussionssprache, in der der Tänzer mit seinem ganzen Körper als Musikinstrument fungiert. Zusammen mit dem avantgardistischen, intensiven und sehr physischem Spiel Bebelaars ensteht eine spannende Verbindung aus Tanz, Bewegung und Musik.

Bebelaar & Marek Free Improvisation #6

Patrick Bebelaar Pianist/Komponist

Patrick Bebelaar zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet und komponierte im Auftrag der Internationalen Bachakademie (2002 / 2005 / 2008), des Deutschen Literaturarchivs u.v.a. Seine CDs wurden international ausgezeichnet (u.a. Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Kritikerpreis / des New-York-City-Jazzrecord-Magazins: „Album of the year“). Er arbeitet seit vielen Jahren mit internationalen Kollegen wie Michel Godard, Joe Fonda, Gavino Murgia, Günter „Baby“ Sommer, Akardy Shilkloper, Johannes Enders, Carol Rizzo, Wolfgang Puschnik, Herbert Joos, Günter Lenz, Pandit Prakash und Pandit Vikash Mahraj u.v.a. Spartenübergreifend trat er mit Schriftstellern wie Peter O. Chotjewitz, Peter Härtling, Adonis, Oskar Pastior, Jusuf Naoum, Vincent Klink und Wiglaf Droste auf.

„…Zu frenetischen Attacken verdichtet er sein Spiel, zu komplex geschachtelten Rhythmen
und scharf zugespitzten Harmonien. Das spätromantisch wuchernde Virtuosenvokabular
eines Skriabin und Rachmaninow ist in Bebelaars Kunst auf dem Gipfel des entfesselten
Rausches noch weitergeführt, verschärft.“
(Rainer Köhl, die Rheinpfalz, 26.4.01)

„…Avantgardistische Spieltechniken und respektvolle Weiterführung der Tradition.“
(Stuttgarter Zeitung)

Patrick Bebelaar ist einer der besten Pianisten der Republik und verzaubert das Publikum immer wieder durch seine verblüffende technische Reife in Verbindung mit seinem weichen Anschlag und großer Virtuosität.
(Peter Bastian, 16.3.2012 Badische Neuste Nachrichten)

„… Der Musiker sagt übrigens kein Wort – er will nur spielen. Und wie er das tut: im Duett und vor allem als Solist bei Jazz-Standarts oder Eigenkompositionen – dieser fulminante Tango! – bearbeitet er mit virtuoser Vehemenz seinen Flügel. Da weiß aber jede Note ganz genau, dass sie und nur sie gemeint ist!
(Rupert Kopphold, Stuttgarter Zeitung, 21.3.2012)

Aktuelle Veröffentlichungen / Interviews:
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